Weltladen Darmstadt
    Fachgeschäft für Fairen Handel
    Solidarisch Handeln e.V.

    Elisabethenstr. 51
    64283 Darmstadt
    tel 0 61 51 - 2 19 11
    mail@weltladen-darmstadt.de
    www.weltladen-darmstadt.de

    Öffnungszeiten:
    Mo bis Fr 10.00-18.30 Uhr
    Samstag 10.00-16.00 Uhr

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Pressemeldungen zur Weltladenarbeit

13.10.2010: Öko und Fair ernährt mehr!

Gestern fand in Berlin die Übergabe des Kampagnen-Appells an Bundesministerin Ilse Aigner statt. Im Rahmen der Kampagne „Öko + Fair ernährt mehr!“ wurden in den vergangenen Monaten 25.000 Postkarten in über 300 Weltläden und zahlreichen Naturkostläden unterzeichnet. Im Vorfeld des Welternährungstages, wurden die gesammelten Postkarten gestern im Landwirtschaftsministerium überreicht. Mit dabei waren zahlreiche Mitglieder aus der AG Kampagnen, zwei Mitarbeiterinnen aus dem 3. Weltladen Berlin-Spandau und Repräsentanten von Naturland und dem Weltladen-Dachverband.


Den Abschluss der Übergabe-Aktion bildete ein Päckchen mit 500 Postkarten, das im Anschluss auf der Konferenz „Wer ernährt die Welt?“ von Misereor, AbL und Germanwatch an die Staatssekretärin im BMZ Gudrun Kopp – in Vertretung für Bundesminister Dirk Niebel – übergeben wurde.

Wir freuen uns sehr über den erfolgreichen Abschluss der Postkarten-Aktion und wollen uns auf diesem Weg schon mal bei allen bedanken, die diese Aktion tatkräftig unterstützt haben!

    Bild: Steffen Reese (Naturland), Bundesministerin Ilse Aigner, Maria Gubisch (Weltladen-Dachverband) und Akteure der Kampagne „Öko+Fair ernährt mehr!“ mit dem Riesenkochlöffel aus Murg bei der Postkarten-Übergabe.
    Fotograf und Copyright: Christian Jungeblodt



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23.01.2010 Vielfalt entdecken

Fußball-WM – Zur Ausstellung in der Groß-Gerauer Stadtbücherei über das Gastgeberland Südafrika gehören Führungen für Schüler – Start mit Klassen der Riedstädter Martin-Niemöller-Schule

VON DANIEL KLOSE GROSS-GERAU
Wo liegt eigentlich Südafrika? Wie leben die Menschen dort und was unterscheidet sie von uns in Deutschland? Ist Fußball dort so beliebt wie hier? Und wo kommen die Fußbälle überhaupt her?

Wenn am 11. Juni in Johannesburg die Fußball-Weltmeisterschaft (WM) 2010 angepfiffen wird, sind die Schüler der 5f von der Martin-Niemöller-Schule in Riedstadt bereits bestens informiert. In einem eineinhalbstündigen Workshop rund um das Thema Weltmeisterschaft in Südafrika lernten sie am Donnerstag in der Stadtbücherei Groß-Gerau, wie ein Fußball entsteht, welche Farbe das Trikot der südafrikanischen Nationalmannschaft hat, aber auch warum Schwarze und Weiße dort früher nicht zusammen spielen durften.

Spielerisch und interaktiv lernen

„Die Kinder sollen in erster Linie spielerisch und interaktiv die Vielfalt des Landes entdecken“, erklärte Petra Schefzyk vom Weltladen in Darmstadt die Idee hinter dem Workshop. „Dazu gehört, dass sie später wissen, was Südafrika von Deutschland unterscheidet und wo die vielen Besonderheiten des Landes liegen.“ Zusammen mit der Kreisvolkshochschule, der Stadtbücherei und dem Werkhof in Darmstadt organisierten sie nun bereits im fünften Jahr diese Art von interaktiver Ausstellung für Schulklassen, kirchliche und andere Kinder- und Jugendgruppen mit jeweils wechselnden Themen: „In diesem Jahr gibt es passend zur Fußball-WM einen neunzigminütigen Crashkurs in Sachen Südafrika“, so Schefzyk. „Doch das heißt nicht, dass sich alles nur um Fußball dreht“.

Die Geschichte und die Natur des Landes zählten ebenso zum Programm wie das Leben der Menschen in den Townships, den Armutsvierteln rund um die Zentren von großen Metropolen wie Kapstadt oder Johannesburg. Nachdem die Kinder eine Lernstation absolviert und etwa Bilder zugeordnet, einen Fußball von innen gesehen, oder einen Text zur Ballproduktion in Pakistan gelesen hatten, sollten sie anschließend zeigen, was sie noch wussten. Verwundert stellten sie dabei fest, dass Schwarze noch bis in die neunziger Jahre nicht im selben Bus oder auf derselben Bank sitzen durften wie Weiße. „Das ist doch ungerecht“, schallte es daraufhin einstimmig aus dem Sitzkreis.

Besonderen Wert legten die Veranstalter auch auf das Fördern des Bewusstseins für faire Arbeit und faire Entlohnung. So erfuhren die Kinder, dass eine Näherin in Pakistan, wo die meisten Fußbälle gefertigt werden, für einen fertigen Fußball gerade einmal 38 Cent erhält und wie solch ungerechte Entlohnungen ausgeglichen werden können. Neben den vielen interaktiven Angeboten, die den Kindern das Leben in Südafrika näher bringen sollten, bekamen sie auch den Film „Michael – Life is football“ zu sehen. In diesem kurzen Dokumentationsbeitrag ging es um den jungen farbigen Südafrikaner Michael, der als Balljunge für einen großen Fußballverein arbeitet und davon träumt, eines Tages für die südafrikanische Nationalmannschaft zu spielen. Ein Traum, der seinem Vater unter dem Apartheidregime noch verwehrt blieb.

Insgesamt erhielt die Klasse einen Überblick über das Land an der Südspitze des afrikanischen Kontinents und seine Menschen, wie die beiden Schülerinnen Eva Sünner und Annika Klug zum Abschluss wissen ließen: „Wir ha ben wirklich viel gelernt.“ Und auch wer im Juni dann Weltmeister wird, wussten die beiden schon ganz genau: „Deutschland natürlich, das ist doch klar“.


Quelle: Darmstädter Echo vom 23. Januar 2010


06.12.2009 Rundbrief November 2009

Liebe FreundInnen des Weltladens,

Zwischen 2007 und 2008 ist der Umsatz fair gesiegelter Produkte in Deutschland von 142 Millionen auf 213 Millionen Euro gestiegen. Deutschland ist somit auf dem vierten Platz beim Fairhandels- Umsatz hinter Großbritannien (880 Mio), den USA (758 Mio) und Frankreich (256 Mio). Beim Pro-Kopf Umsatz führen die Schweiz mit 21,90 € pro Kopf und Jahr sowie Großbritannien mit 14,29 €. Frankreich mit 3,98€, Deutschland mit 2,60 € und die USA mit 2,47€ rangieren weiter hinten. (Hahn/Herrmann: „Fair einkaufen -aber wie?“ Brandes & Apsel Verlag 2009, Seite 14). Einerseits ist dieser Aufwind für Fairtrade ein sehr gutes Zeichen, da sich das Bewusstsein der Bevölkerung am Bekanntheitsgrad des Fairtrade-Begriffes auf 50% gesteigert hat. Andererseits ist durch die Finanzkrise und die Preissteigerungen für Nahrungsmittel die Zahl der weltweit Hungernden von 840 Millionen auf über 1 Milliarde gestiegen.

Während die Banken mit Milliarden Unterstützung saniert werden, sind Hungertote nicht systemrelevant. Die Verantwortung für unterlassene Hilfeleistung tragen die aktuellen und bisherigen Regierungen, die ihre selbst eingegangenen Verpflichtungen nicht erfüllt haben.

Der Weltladen hat versucht mit einer Plakataktion zur Bundestagswahl den Fairen Handel zu propagieren. SPD und Grüne gaben uns die Erlaubnis nach Schließung der Wahllokale ihre Wahlplakate mit unseren Postern: “Sie haben jeden Tag die Wahl“ zu überkleben. Bilder und weitere Infos zu dieser Aktion könnt Ihr auf unserer Homepage unter Weltladen-aktuell /Presse besichtigen.

Das Afrika-Festival der Kreis-Volkshochschule im Landratsamt haben wir als Auftakt zur Fairen Woche im September genutzt. Mit Ständen vor dem Offenen Haus in der Rheinstraße haben wir das Thema in die Öffentlichkeit getragen.

Nach unserer erfolgreichen Beteiligung am Frühjahrsmarkt vor der Johanneskirche werden wir in diesem Jahr auch den Weihnachts­markt dort beschicken.

Unsere Renovierungsplanung hatte als erste Schritte neue Rollläden und neue Beleuchtung vorgesehen. In Absprache mit dem Architekten der Kirche haben wir dies auf das Frühjahr 2010 verlegt. Es ist beabsichtigt die gesamte Fassade, einschließlich Fenster und Außenrollläden neu zu gestalten.

Am 23.Januar von 10 – 16 Uhr wollen wir unsere Strukturdiskussion über Entscheidungswege im Weltladen, über die Angemessenheit der in der Satzung vorgesehenen Entscheidungsfindung und über Lösungsvorschläge für bisher unzureichende Kommunikationswege mit einem vierten Tagesseminar zum Abschluss bringen. Als externer Moderator und Sachverständiger wird Johannes Lauber vom Verein Weltläden in Hessen die Tagung begleiten. Kommt bitte alle recht zahlreich und tragt zum nachhaltigen Gelingen bei.

Das Globale Lernen Jahr 2010 steht im Zeichen der Fußball­weltmeisterschaft in Südafrika. Das ist für uns eine gute Gelegenheit unsere Themen Kinderarbeit am Beispiel der Fußballproduktion, die Arbeitsbedingungen bei der Herstellung von Sportbekleidung und auch unsere Handelspartner in Südafrika mit Rotbuschtee, Wein, Kerzen, Keramik und anderen Produkten ins Spiel zu bringen.

Es sind schon verschiedene Termine in Schulen vereinbart und weitere werden folgen.

Ein Kleinantrag zur Umgestaltung unserer Bibliothek zu einer zeitgemäßen Mediathek wurde vom Evangelischen Entwicklungsdienst (eed) genehmigt. Petra und Friederike sind tatkräftig dabei, dies umzusetzen.

Zur Finanzierung der Bildungsarbeit sind wir mehr den je auf Spenden angewiesen. Unsere Umsätze im Weltladen sind gegenüber letztem Jahr Ende Oktober um 10.000,- € höher und wenn es sich bis Jahresende so hält, wird auch der Erlös um 2.000.-€ höher sein.

Dieser Erlös kann allerdings nicht die Kosten der Bildungsarbeit tragen. Für diesen weitaus höheren Betrag von insgesamt 13.000,- € haben wir zwei Anträge auf Zuschuss beim Evangelischen Entwicklungsdienst (eed) gestellt. Die Hälfte dieses Betrages müssen wir allerdings aus Eigenmitteln beisteuern. Deshalb sind wir im Bereich Globales Lernen auf Spenden angewiesen.

Wenn Ihr die Bildungsarbeit, ein zentrales Ziel unserer Vereinssatzung, tatkräftig unterstützen wollt, spendet bitte an:

Solidarisch handeln e.V.
Konto 588555
der Sparkasse Darmstadt BLZ 50850150
Hierfür stellen wir dann umgehend eine Zuwendungsbestätigung aus.

Herzliche Grüße Euer Weltladen-Team


28.09.2009 Pressemitteilung

Auch nach der Wahl haben Konsumenten die Wahl  

Origineller Aufruf zu Fairem Handel! 

Darmstadt, 28. September 2009. Wo noch bis zur Schließung der Wahllokale Politiker und Parteien für sich warben, regen nun Plakate des Weltladen Darmstadt zum Nachdenken über das eigene Konsumverhalten an. Die drei originellen Motive dieser Plakate werben für den Fairen Handel und sollen Denkanstoß und Kaufanreiz zugleich sein.
Nach Schließung der Wahllokale haben rund 20 ehrenamtliche Mitarbeiter des Weltladen Darmstadt mit der Erlaubnis der Parteien und des Ordnungsamtes 600 Wahlplakate überklebt. Diese Aktion ist Teil einer bundesweiten Initiative des Weltladen-Dachverbandes zum Abschluss der Fairen Woche, an der sich neben dem Weltladen Darmstadt rund 200 Weltläden in Deutschland beteiligen.
„Dies ist wirklich ein toller Abschluss der diesjährigen Fairen Woche, die aufzeigen will, dass Fairer Handel Perspektiven schafft,“ meint Norbert Schneeweis, Leiter der Darmstädter Initiativgruppe. „Konsumenten haben auch nach der Wahl die Wahl - und wir wollen mit unserer Aktion
  zeigen, dass wir als Weltladen eine gute Wahl sind für Alle die „Politik mit dem Einkaufswagen“ betreiben wollen.“
Die Faire Woche ist eine bundesweite Aktion zur Förderung des Fairen Handels an der sich der Weltladen Darmstadt schon das sechste Mal beteiligt. Der Weltladen Darmstadt setzt sich seit 34 Jahren für einen gerechteren Welthandel ein. Im Laden in der Elisabethenstraße 51 bietet er neben einer reichen Auswahl an Lebensmitteln wie Kaffee, Tee, Schokolade und Gewürzen auch viele attraktive Handwerksprodukte an.

Die Aktion in Bildern:

 


September 2009:  Preis Verbraucherinitiative:
Goldmedaille für die GEPA

Mit dem Preis wurde das soziale und ökologische Engagement der GEPA belohnt. In der Begründung heißt es: „Die Bewertung gründet auf einem Nachhaltigkeitsengagement, das weit über dem Durchschnitt liegt. In den abgefragten Punkten, von der Entwicklung eines Leitbildes zur Unternehmensverantwortung über betriebliches Umweltmanagement und soziale und ökologische Einkaufsrichtlinien bis hin zur nachhaltigen Verbraucheransprache, hat die GEPA in allen Bereichen fast immer die volle Punktzahl erreicht. In allen Einzelaspekten („Geschäftstätigkeit“, "Lieferkette" und „Förderung eines nachhaltigen Konsums“) zeigte die GEPA ein sehr starkes Engagement in Sachen Umwelt- und Sozialverantwortung.“

GEPA-Geschäftsführer Thomas Speck freute sich im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie vieler Engagierter im Fairen Handel:

Nachhaltige Einzelhandelsunternehmen 2009

"Wir nehmen die Auszeichnung gern entgegen, auch stellvertretend für die vielen Verbraucherinnen und Verbraucher, die die Idee der Nachhaltigkeit Tag für Tag in die Tat umsetzen. Sie haben mit ihrem Kaufverhalten dazu beigetragen, dass Fairer Handel im Mainstream angekommen ist.

Wir bedanken uns besonders bei den vielen Haupt- und Ehrenamtlichen in den Weltläden. Mit ihrem unermüdlichen Engagement haben sie den Fairen Handel vor über dreißig Jahren auf den Weg gebracht und im Verbraucherbewusstsein verankert. Ohne sie würde es heute auch keine fair gehandelten Produkte in Supermärkten und Firmenkantinen geben."

Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. zeichnete deutsche Einzelhändler als "Nachhaltige Einzelhandelsunternehmen 2009" aus. Erstmalig wurden die sozialen und ökologischen Aktivitäten des deutschen Einzelhandels umfassend und branchenübergreifend untersucht. Neben drei Goldmedaillen wurden 19 Silber- und 8 Bronzemedaillen vergeben. Die Ergebnisse der Befragung stehen ab 22. 9. auf der Seite www.nachhaltig-einkaufen.de zur Verfügung.

Quelle: gepa


„And the winner is…..“

Bestnote von ÖKOTEST für Nuss-Nougat-Creme der GEPA!

In der aktuellen Juni-Ausgabe der Zeitschrift ÖKOTEST wurden 22 Nuss-Nougat-Cremes verschiedener Anbieter getestet. Die Creme der GEPA gehört zu den 6 mit „sehr gut" bewerteten Produkten. Neben der Bio Cocoba Nuss-Nougat-Creme der GEPA sind bei den Besten drei reine Bio-Produkte, eines aus Fairem Handel und ein konventionelles Produkt. Bei vielen konventionellen Produkten führte die Verwendung von gentechnisch veränderten Bestandteilen wie Soja-Lecithin als Emulgator und der Zusatz von künstlichen Aromastoffen zur Abwertung.

... Bio Cocoba Créme

Die GEPA-Nuss-Nougat-Creme wurde bei der Bewertung der Inhaltsstoffe als einwandfrei beurteilt . GEPA verwendet keine gentechnisch veränderten Zutaten und nur natürlich Aromen wie natürliche Vanille aus Fairem Handel.
Die Bio Cocoba Nuss-Nougat-Creme der GEPA enthält Biokakao und Biorohrohrzucker von Genossenschaften aus Lateinamerika. Für ihre Rohware bezahlt die GEPA den Kooperativen garantierte Mindestpreise.
ÖKOTEST hebt die über 20-jährige intensiver Partnerschaft zwischen GEPA und der bolivianischen Kakaogenossenschaft El Ceibo beispielhaft hervor:
„Durch den Fairen Handel haben die Produzenten ein stabiles Einkommen!" Fazit von ÖKOTEST: „Das Testergebnis spricht für Bio und Fairtrade!"
Hier zum Test auf 
www.oekotest.de


Mai 2009: Klimaschutz durch Fairen Handel

"Mit dem Motto „Fairer Handel schafft gutes Klima“ feiern Weltläden in Deuts chland und Europa am Samstag, den 9. Mai, ihren 14ten Weltladentag. Der Weltladen Darmstadt, Elisabethenstr. 51 lädt ab 10 Uhr Interessierte ein, die mehr über den Fairen Handel und seine umweltfreundlichen Aspekte erfahren möchten. Es wird eine Verkostung klimafreundlicher Produkte angeboten.

Weltläden sind Fachgeschäfte des Fairen Handels. Ihr Ziel ist es, zu mehr Gerechtigkeit im Handel mit den Ländern des Südens beizutragen. Um dieses Ziel zu erreichen, verkaufen Weltläden Produkte aus Fairem Handel, beteiligen sich an politischen Kampagnen und leisten Informations- und Bildungsarbeit zu Fragen des Fairen Handels.

Fairer Handel fördert nicht nur menschenwürdige Arbeitsbedingungen in Ländern des Südens, sondern er hilft auch Kleinbauern auf nachhaltige Anbaumethoden umzusteigen. So werden fairgehandelte Produkte oft klimafreundlich angebaut, verarbeitet und transportiert. Dafür ist Rooibos-Tee von der südafrikanischen Heiveld Kooperative ein gutes Beispiel. Denn dank der Zusammenarbeit mit dem Fairen Handel profitieren die Kooperativen von langfristigen Lieferverträgen und Planungssicherheit. Dadurch können sie in den Klima- und Umweltschutz investieren und angemessen auf die Konsequenzen des kommenden Klimawandels reagieren. Denn wie viele andere Kleinbauern in Entwicklungsländern sind auch die Heiveld-Bauern von den verheerenden Folgen der Erderwärmung betroffen. Laut Ruben Enxing vom deutschen Weltladen-Dachverband hat der Klimawandel in Südafrika für die Rooibos-Teeproduzenten schon verheerende Folgen. Während der Dürre von 2003 bis 2006 haben die Bauern einen Großteil der Ernte verloren. Eine Anpassung an den Klimawandel ist daher unbedingt notwendig. Die Heiveld Kooperative wendet deswegen z.B. einen sehr Wasser schonenden Anbau an, um der klimabedingten Wüstenbildung und Wasserknappheit entgehen zu können.

Heute profitieren schon mehr als 110 Millionen Kleinbauern und -produzenten vom Fairen Handel."

Quelle: kultur Nachrichten, Mai 2009


23.04.09 Fairer Kaffee mit Aha-Effekt

GEPA-Röstkaffee überzeugte bei Stiftung-Warentest

Produktmanagement GEPA-Kaffeelabor

Produktmanagement-Assistent im GEPA-Kaffeelabor
Kleber Cruz-Garcia


Untersucht wurden in der breit angelegten Studie nicht nur die Qualität und der Geschmack der Kaffees, sondern auch die soziale und ökologische Unternehmensverantwortung der Importeure.

Der Café Aha der GEPA gehört nach Stiftung Warentest zu den 4 Kaffees, die sowohl mit gutem Geschmack als auch mit dem Hintergrund starken Sozial- und Umwelt-Engagements als „rundum gut“ überzeugen konnten.

Während der konventionellen Kaffeeindustrie vorgeworfen wird, dass ihre Werbung nicht der Realität standhält, weil viele zum Beispiel ihre Kaffees nicht bis zum Ursprung zurück verfolgen konnten oder wollten, schnitt GEPA hier ausgesprochen gut ab: GEPA wird als Unternehmen starkes Engagement, sehr umfassende CSR-Politik (CSR= Corporate Social Reponsibility), gute Transparenz und sehr gute Beantwortung von Kundenanfragen bescheinigt. GEPA-Geschäftsführer Thomas Speck freut sich besonders, dass mit dem Testergebnis über die Produktqualität hinaus auch bestätigt wird, welche positive Wirkung der Faire Handel für die Kaffeebauern hat – und damit die jahrelange intensive Pionier – und Entwicklungsarbeit der GEPA!

Möchten Sie mehr wissen über unsere Partner im Süden, die den Kaffee für den Café Aha liefern?
Unter der Rubrik
Menschen/Partner ganz nah finden Sie aktuelle und menschliche Geschichten unseres Partners Fedecocagoa in Guatemala und von KCU in Tansania!

Zum Testergebnis direkt bei Stiftung Warentest. Außerdem die offizielle Pressemeldung der Gepa.

Quelle: www.gepa.de