Weltladen Darmstadt
    Fachgeschäft für Fairen Handel
    Solidarisch Handeln e.V.

    Elisabethenstr. 51
    64283 Darmstadt
    tel 0 61 51 - 2 19 11
    mail@weltladen-darmstadt.de
    www.weltladen-darmstadt.de

    Öffnungszeiten:
    Mo bis Fr 10.00-18.30 Uhr
    Samstag 10.00-16.00 Uhr

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Auf dieser Seite dokumentieren wir unsere aktuellen Produkt- bzw. Themenschwerpunkte der letzten Monate:


Unsere Empfehlung im Februar 2012:

Fair-Handels-Produkte aus Malaysia


Im Jahr 2012 steht das Land Malaysia im Fokus der Aktionen zum Weltgebetstag der Frauen. Malaysia gehört mit seinen riesigen Flächen unberührter Regenwälder zusammen mit anderen äquatorialen Staaten wie beispielsweise Indonesien zur grünen Lunge Asiens. In seinen heutigen Grenzen existiert das Land erst seit 1965, als sich der Stadtstaat Singapur abspaltete und selbstständig machte.

Malaysia gilt als das am weitesten entwickelte Land Südostasiens und verzeichnet einen kontinuierlichen wirtschaftlichen Aufschwung. Dieser betrifft jedoch vor allem die Hauptstadt Kuala Lumpur und die umliegenden Gebiete auf der malaysischen Halbinsel; weit entfernt liegenden Provinzen wie Sarawak und Sabah profitieren kaum.

"Steht auf für Gerechtigkeit" ist das Motto des Weltgebetstages. Das passt zur Philosophie eines Partnerschaftlichen Welthandels, wie wir ihn betreiben. Unsere Fair-Handels-Partnerin EL PUENTE, die im Land Malaysia erstmalig aktiv ist, bietet uns Produkte von Kooperativen und Familienunternehmen aus den Provinzen Sarawak und Sabah auf Borneo. Die dort lebenden indigenen Völker zählen zu den Minderheiten im Land. Neben einem abwechslungsreichen Sortiment von Lebensmitteln und traditionellem Kunsthandwerk, die Sie bei uns im Laden erhalten. können Sie bei EL PUENTE auch eine Broschüre herunterladen mit ausführlichen Informationen über Land und Leute sowie Berichte zu den einzelnen Produzentengruppen und Wissenswertes über die Produkte.

Der Islam ist in Malaysia Staatsreligion. Alle Malaiinnen und Malaien (rund 50%) sind von Geburt an muslimisch. Chinesisch-stämmige (23,7%) und indisch-stämmige Menschen (7%), indigene Völker (11%) und Menschen anderer Herkunft (7,8%) gehören größtenteils dem Buddhismus, Hinduismus, Christentum und anderen Religionen an. Für sie gilt nur theoretisch Religionsfreiheit. Immer wieder kommt es zu Benachteiligungen der religiösen Minderheiten und zu politisch-instrumentalisierten Konflikten. Doch die Christinnen und Christen, die die diesjährige Welttagsliturgie verfasst haben, wollen sich dadurch nicht entmutigen lassen. Gleich sechsmal wiederholen sie im Gottesdienst die Zusage Jesu: Selig sind die, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden satt werden.



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Januar 2012: Köstliche Honigsorten aus aller Welt


Haben Sie Sehnsucht nach dem Land, "in dem Milch und Honig fließen" (z.B. 2. Mose 33,3). Bei uns erhalten Sie zwar keine Milch, aber viele verschiedene Sorten köstlichen Honigs aus aller Welt. Egal, ob Sie Honig aus einem bestimmten Herkunftsland suchen oder ob Sie Wert auf blütenreine Tracht legen: Bei uns werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit fündig werden.

Problematisch für Honiggenießer kann dabei die Frage sein, ob der Honig nicht auch von genmanipulierten Blüten stammt. Unser Handelspartner GEPA bezieht seinen Honig überwiegend aus Süd- und Mittelamerika. Dort werden in Ländern wie Argentinien, Mexiko und Chile in großem Umfang genmanipulierte Nutzpflanzen wie Raps, Baumwolle, Soja und Mais angebaut, so dass Honig aus diesen Ländern durchaus Pollen von genmanipulierten Pflanzen enthalten kann. Doch die Handelspartner der Gepa befinden sich hauptsächlich in abgelegenen Gebieten, in denen keine Intensivlandwirtschaft, sondern vorrangig kleinbäuerliche Landwirtschaft betrieben wird. Außerdem bezieht die GEPA den größten Teil ihres Honigs von biozertifizierten Kooperativen. Bei Biozertifizierung ist Gentechnikfreiheit Voraussetzung. Zusätzlich lässt die GEPA ihre Honigsorten stichprobenweise analysieren. Dabei wurden bisher nie genveränderte Pollen gefunden.

Hier finden Sie einen Überblick über die neuen Honigsorten der GEPA.

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Dezember 2011: Bio-Tee aus Fairem Handel

      Teepflueckerin Teetrinkerin
Unser fair gehandelter Tee schlägt die Brücke von den Menschen hier
zu den Teepflückerinnen in den Anbauländern.

Tee hat eine Jahrtausende alte Tradition. Wir verbinden ihn mit Ruhe, Genuss, Zeit füreinander haben. Gerade die Advents- und Weihnachtszeit lädt dazu ein, sich mit Freunden oder der Familie zusammenzusetzen und bei Tee und Plätzchen eine besinnliche Pause einzulegen.

Ihr Weltladen bietet Ihnen eine Fülle unterschiedlicher Teesorten, die meisten davon stammen aus biologi schem Anbau, ohne Pestizide, Herbizide, Fungizide oder Künstdünger. Sie kommen von kleinen Genossenschaften in Indien, Ceylon, Sri Lanka, aber auch aus China oder Afrika. Es gibt schwarzen Tee aus Darjeeling oder Assam, grünen Tee, weißen Tee, Rooibostee, aber auch Ostfrisische Michung oder verschiedene Kräuter-Tees. Besonders "in" sind zur Zeit Tees, die mit den unterschiedlichsten Früchten aromatisiert sind. Kommen Sie einfach rein in Ihren Weltladen und schauen Sie sich um. Unsere LadendienstmitarbeiterInnen helfen Ihnen gerne beim Überblick über das reichhaltige Sortiment.

Mehr über die Partner bei der Produktion unseres Biotees finden Sie auf der Teeseite der GePa und in einem dort aufrufbarem Film

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November 2011: Schmuck von Tara Projects aus Indien

    Tara_Schmuck
    Ein besonders Angebot des Weltladens ist unser Schmucksortiment, vor allem das, was die Fairhandelsorganisation GEPA von Tara Projects aus Indien bezieht. Die wunderschönen Schmuckstücke bestechen durch ihre Kreativität, aufeinander abgestimmte Farbtöne und vielfältige Materialien.

    Palewa- und Gorarasteine, Achat und Amethyst, Perlmutt und Keramik, Holz, Glas oder Kokosnussschale - so vielfältig die Herkunft der einzelnen Bestandteile der Schmuckstücke, so facettenreich ist auch ihre Optik. Egal, ob Sie sich selbst eine Freude oder anderen ein Geschenk machen möchten: Lassen Sie sich bestechen von den eleganten, kreativen oder verspielten Kreationen aus Indien.


    Schön ist, was gut ist, und gut ist, was schön ist: An wenigen Stellen bewahrheitet sich dieser Anspruch so wie bei den Schmuckstücken aus Neu Delhi. Ihre hohe Qualität zeigt sich nicht nur in den verwendeten Materialien, sondern auch in ihrer Nickel-und Schadstofffreiheit, die durch stichprobenartige Tests kontrolliert wird. Als eine der ältesten Fair-Handels-Initiativen Indiens - Tara Projects existiert bereits seit 1973 - setzte sich die Organisation von Anfang an gegen die Diskriminierung im indischen Kastensystem ein.

    Heute engagiert sie sich außerdem für Frauenförderung und gegen die in Indien trotz anderslautender Gesetze allgegenwärtige Kinderarbeit. Rund 1.000 Produzentengruppen und deren Familien profitieren von dem Engagement der Initiative, das bis zu 20% höhere Preisen als im konventionellen Handel, aber auch Gesundheitsversorgung und Bildungsprogramme einschließt. Außerdem leistet Tara Unterstützung bei der Produktentwicklung und setzt sich für grundlegende soziale Reformen in Indien ein.